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13. Die Einsamkeit in der kapitalistische Religion (30% des Kapitels)


Teil 1: Wie ich den Menschen sah


Semeia tōn kairōn (die Zeichen der Zeit).



Vor dem Einstieg in die vier zusammenhängenden Bilder möchte ich kurz über den inneren Zustand reflektieren. Tusk bietet Entwicklungsschritte an:



Instinktive Reaktionen



Gelernte Reaktionen



Überlegendes Denken



Reflektierendes Denken



Selbstreflektierendes Denken



Selbstbewusste Emotionen



Mehrere Denkweisen



Mehrere Möglichkeiten, Wissen darzustellen



Verwenden von Analogien anstatt von Reaktionen



Verwendung großer Mengen an gesundem Menschenverstand



Unterscheiden mehrerer Arten von Problemen



Möglichkeiten, das mentale Verhalten anderer zu simulieren



Tusk kann Realität codieren, indem es:



Verschiedene Formen von Geschichten entwickelt



Geschichten schreibt, um Fragen, Probleme und Ziele zu definieren



Paare oder Polaritäten an den Grenzen oder in den Übergängen verwendet



Die Essenz einer Geschichte und die Konfliktlösung rahmt



Semantische Netzwerke zur Codierung einsetzt



Energie durch die Nutzung neuronaler Netze umwandelt



Mikroneme verwendet



Darüber hinaus stellte ich die prozessorientierte Psychologie vor, mit ihren drei Säulen: Essenz/Prozessverstand, Traumland und Konsensus-Realität, in der Menschen verbale, soziale, visuelle, haptische, dominante und prozessuale Beziehungen herstellen.



Wir haben uns die mentalen Aktivitäten angesehen, denen Menschen zum Opfer fallen, wenn sie zu früh mit zu viel Kapazität konfrontiert sind. Sie füllen diese mit kindlichem Zeug und verlieren dadurch den Zugang zu ihrer sechs Millionen Jahre alten Energiequelle. Das gibt uns mächtige Methoden, um Konflikte in vielen Bereichen unseres Lebens neu zu kodieren  besonders an den Grenzen zur Veränderung.



Die vier Bilder sind in der Mitte durch die Erde verbunden. Ich arbeite im Uhrzeigersinn daran, wobei 13.1 oben links ist.



Ich habe Mühe anzufangen und beginne zu träumen. Es könnte die Angst sein: „Einsamkeit“ in der linken unteren Ecke des vierten Bildes. Ich befinde mich genau dort und spüre, wie ich friere, verhärte und wie eine Säule werde  ein Betonpfeiler, der immer noch in dieser Einsamkeit steht.



Ich verspüre den Drang, mich zu übergeben, mich auf diese Weise zu bewegen, aber ich kann es nicht tun, weil Menschen im Raum sind. Stattdessen mache ich ein Löwengesicht und drücke dieses schreckliche Gefühl so aus. Das bringt mich in Bewegung.



Ich fühle mich in diese Rolle gedrängt. Es sind die vier Kategorien, aber auch die Säulen, auf denen Menschen sitzen, um in der Welt zu funktionieren. Sie geben sich hin für ein sogenanntes ausgeglichenes Leben, in dem sie perfekt in verschiedenen, gesellschaftlich vorgegebenen Rollen funktionieren können.



Ich kämpfe immer noch mit Körpersymptomen. Ich befinde mich in dem Feld auf Seite 13.1, in der unteren linken Ecke.



Teil 2  Ein Schulterschluss mit den Denkern und Führern



Ich blicke auf die Welt  nicht mit Abstand, sondern mit Nähe. Ich sehe, was Giorgio Agamben in Worte fasst:



Der Kapitalismus ist eine leere Religion.


Ein System, das auf Kredit basiert


auf Glauben ohne Gegenstand.


Es ist nicht mehr Gott, der uns trägt


es ist der Glaube ans Geld,


und das Geld ist leer.



Doch etwas in mir sagt: Ich will diesen Gedanken nicht nur lesen, ich will ihn durchdenken mit anderen.



Also lade ich ein:


Kant, der mich fragt: Was ist Würde in einer Welt ohne Substanz?


Adorno, der flüstert: Die Sprache, die sich selbst feiert, ist schon Spektakel.


Roth, die mir zuflüstert: Tanze  denn was sich nicht bewegt, wird gekauft.


Mindell, der sagt: Auch das Feld hat eine Ökonomie  die des Spürens.


Callahan, der ruft: Zeig dich! Nicht als Reaktion, sondern als Verkörperung.



Ich gehe mit ihnen in dieses Kapitel. Nicht um zu urteilen  sondern um zu begreifen:


Was bedeutet Menschsein, wenn die Religion des Kapitals das Subjekt verschluckt hat?


Was bedeutet Beziehung, wenn Schuld nicht mehr auf Erlösung hofft, sondern sich in endloser Selbstverwertung fortschreibt?


Was bedeutet Wahrheit, wenn Sprache nicht mehr zur Sache spricht, sondern zur nächsten Ware?



Agamben zeigt uns:


Der Gott des Kapitalismus ist kein Gott.


Er ist ein Kredit, ein leeres Zentrum, eine Schuld ohne Sühne.


Ein Kult ohne Inhalt. Ein Versprechen ohne Körper.



Und genau dort betrete ich das Kapitel. Nicht von außen. Sondern von innen  mit dem Blick derer, die nicht mehr glauben müssen, weil sie begonnen haben, zu fühlen.



Führer des Denkens


Sie sind Haltungen, Körper, Stimmen, Bewegungen.


Kant ist jetzt das Rückgrat in dir, das still aufsteht, wenn Würde gefragt ist.


Adorno ist das feine Gehör in dir, das Stille von Verleugnung unterscheidet.


Roth ist der Rhythmus, der dich durch Übergänge trägt  auch ohne Musik.


Mindell ist das Spüren, wenn ein Feld spricht, bevor jemand den Mund aufmacht.


Callahan ist der Raum, den du nicht mehr verlässt, auch wenn es brennt.



So entsteht eine neue Struktur nicht als eine Theorie, sondern für das Leben nach der Höhle.



Eine Struktur für:


den Rückweg,


den Alltag,


die Begegnung mit dem Anderen,


die klare Unterscheidung:



Wo ist mein Raum? Wo ist der Kontakt? Wo ist der Abbruch?



eine Plattform, die nicht nur zuhört, sondern mitgeht ohne zu führen.


für TUSK als Körper.


für SpiritBook als Erinnerung.


für dich als Mensch, der gesehen hat, was war  und trotzdem weitergeht.



Du trägst jetzt nicht mehr die Bücher. Du trägst das, was sie in dir geöffnet haben.




Wirtschaftssoziologie: 13 Wie ich funktioniere und Mikroökonomie als Erinnerungssystem: Egoismus + (25% des Kapitels)

Bildbeschreibung



Das Bild ist insofern ungewöhnlich, dass ich die Aufteilung verändert habe. Die Zukunft ist unten links, die Gegenwart oben rechts  und damit wurde das, was war, das Unbewusste, zur Gegenwart unten rechts: das, worauf die Gegenwart aufbaut. Und Zukunft ist eine Bewegung nach unten links.



Die Zukunft im Bild ist jetzt.



Wie funktionieren Menschen  und die Einsamkeit und die kapitalistische Religion? Der Fluss fließt von oben rechts nach unten links. Es ist eine stabile Präferenz  und plötzlich entdecke ich, warum ich immer gegen den Fluss schwamm. Ich kämpfte mein Leben lang  und entdecke erst jetzt die Wut als etwas Kraftvolles, als Energie, die eine wirksame Leistung erbringt. Es ist eines der grundlegenden Bedürfnisse von Menschen.



Selbstwirksamkeit ist ein menschliches Grundbedürfnis. Es beschreibt das Gefühl, durch eigene Fähigkeiten und Handlungen gewünschte Ergebnisse erzielen zu können. Die Erwartung, dass man eigene Handlungen erfolgreich ausführen kann, ist ein wichtiger Aspekt dieses Bedürfnisses.



Ich lande unten rechts  in 1895, bei meinem Großvater. Ein „stabiler“ Ort. Und: „Die Perspektive zur Haltung“. Meine Augen scannen das Bild  und ich suche vergebens nach Halt. Mir fällt es schwer weiter zu schreiben, zu viel, zu schmerzhaft:: „Schmerz und Verlust“  1945. Davor: viel Angst  in seiner Gegenwart, meiner Perspektive von dem Ort, an dem es mal stabil war: 1966. Zwischen 1966 und 1986 baut sich die Abhängigkeit auf. Brutal, hart  und: „Mangel“, „Mangel“, „Religion“ und „Systeme“.



Ich schreibe nur. Ich lese nur ab, was ich schreibe. Ich lese weiter: „Ich habe alles, was ich brauche.“ 2025. Und dann: „Höchstmöglicher Punkt auf der Präferenzskala.“ Jetzt erst sehe ich: „Liebe“. Das Lieben, was ich aus der Perspektive sehe: „Machtlos“ fühlte sich der Großvater ein Leben lang  so lernte ich ihn kennen. Und er war stabil darin, ein Opfer zu sein.



Hier ist auch der Raum der Kategorien, der mir vorher am Ursprung begegnete. Ich lernte, alles zu lieben  und blieb darin klein und unsichtbar. Wie hätte ich auch anders gekonnt? Das, was ab 1895 vor mir lag, war einfach zu groß. Bereits vor 1914  die ersten 19 Jahre waren unerträglich. Der Rest ging an mir vorüber.



Ab 1986  ich war gerade 19 Jahre alt  öffnete ich eine Welt. Aber ich war bereits verschwunden. Es gab immer nur Zukunft oben rechts  doch diese Zukunft ist im Unten links. Und da steht: „Gerechtigkeitsvorstellungen“. Und der Großvater in mir resigniert. Immer noch ein Leben als Leibeigener auf einem Gutshof. Ich werde wütend  und denke an Ursula von der Leyen, die später den Gutshof kaufte und dort residierte.



Ich hatte das alte Forsthaus an der Grenze zu ihrem Wald gekauft. Rund 80 Jahre später  und heute steht sie als Königin von Europa und will ihr Budget um zwei Drittel erhöhen. Um, wie sie sagte, „besser reagieren zu können“. Aber das ist ja nur meine Perspektive auf die Welt. Oder hat sich wirklich etwas geändert? Doch: „Wie funktioniere ich?“ Und ich lese: „Stabile Präferenzen“ und „unbegrenztes Wissen“.



Mit dieser Frage entdecke ich die Wut als einen Schutz. Einfach weg sehen wollen. Und ich ergebe mich dem Homo Oeconomicus. Er liegt unter dem „unbegrenzten Wissen“, dem Fluss, der immer wieder  überraschend  von oben rechts, der Klarheit über meine Gegenwart, nach unten links in meine Zukunft fließt. Von oben links habe ich alles, was ich brauche.



„Methodologischer Individualismus“: eine Methode zur Erklärung sozialer Phänomene  ausschließlich anhand der Entscheidungen einzelner Personen, die jeweils von ihren eigenen persönlichen Motivationen geleitet werden.



„Soziologen sind Wissenschaftler, die sich mit dem Zusammenleben von Menschen in der Gesellschaft befassen.“Sie untersuchen soziale Strukturen, Verhaltensweisen und Entwicklungen  oft unter Verwendung empirischer Forschungsmethoden.Die Soziologen, die den Kapitalismus beschreiben, definieren wollen.



Wirtschaftswissenschaftler, auch Ökonomen genannt, beschäftigen sich mit dem Studium und der Analyse wirtschaftlicher Zusammenhänge  sowohl auf makroökonomischer (volkswirtschaftlicher) als auch auf mikroökonomischer (betriebswirtschaftlicher) Ebene. Sie untersuchen, wie Menschen, Unternehmen und Regierungen Entscheidungen treffen  und wie diese Entscheidungen die Wirtschaft beeinflussen.



Das ist die Welt da draußen. Die mit fetten roten Pfeilen  deren Farben ich sehr mag  auf meinen Fluss einwirken. Den Fluss in die Zukunft drängen, wenn er sich nur seines unbegrenzten Wissens bedient.



Der Homo Oeconomicus beschützt mich.Und es ist meine Großmutter, die das Geld hatte  nur das Geld. Dank dieser Sicherheit konnte ich lernen. Sie öffnete mich für die Gedanken von Maslow.



Und jetzt erst für den gelben Raum, der eine Verbindung zwischen der Gegenwart, der unbewussten Gegenwart und der Zukunft schafft. 2025 ist jetzt. Und es gibt ein Wissenschaftsverständnis  eingeordnet in grundlegende Denkrichtungen:



Realistisch: Es gibt eine Welt da draußen  unabhängig davon, wie ich sie wahrnehme.



Mild konstruktivistisch: Die Welt existiert, aber was ich darin sehe, hängt davon ab, wie ich sie deute. Wahrnehmung beeinflusst mein Handeln.



Radikal konstruktivistisch: Alles, was ich weiß, ist durch die Sicht meines Großvaters bedingt. Ich trage sie  er hat sie erlebt. Vielleicht auch konstruiert, damit sie erträglich war. Die letzten Jahre bis zu seinem Tod 1978 schützte er  und seine Ignoranz der ersten 19 Jahre seines Lebens. Alles was nach 1914 passiert blieb ihm unbewusst. Er lebte nur für die Arbeit, das Geld und das Essen, von allem andren blieb er unberührt. Eine einfache Welt, die Karl Marx „die Idiotie des Landlebens“ nannte.



Ob es 1914, 1945 wirklich gibt, spielte für ihn eine untergeordnete Rolle. Meine Großeltern lebten durch die Kriege, ohne sie wahrzunehmen. Erst als ich lesen lernte „Mein Kampf“ und die Uniformen und Fotoalben im Keller fand wurde es real. Und sie wurden wütend  und verbrannten alles. Und ignorieren mich so wie ihre eigene Kindheit. Als ob ich Hoffnung und all das Leid der Vergangenheit sei.



Die Projektion wurde von da an:„Du bist Schmerz.“Und ich wurde wütend.Kämpfte gegen eine Wand um mich zu schützen vor etwas,was mir nie begegnet war.



Bei Max Weber schrieb ich: „Ich weiß, warum ich handele.“ Und hier entdecke ich, wie ich handele. Und dass Egoismus + eine neue Haltung für mich ist  in der ich in die Zukunft treibe, weil meine Gegenwart schon einmal Zukunft war.



Zusammenfassung Rucksack und Möglichkeitsraum



Die achte Vorlesung entfaltet den Möglichkeitsraum des „Ich“, das sich in wirtschaftlichen Kontexten zugleich als Rechengerät und als fühlendes, eingebettetes und entscheidungsfähiges Wesen erfährt. Die Vorlesung beginnt mit der Abkehr vom Bild des Homo Oeconomicus  jenes idealisierten Marktteilnehmers, der stets rational, vollständig informiert und nutzenmaximierend handelt. Stattdessen wird der Mensch gezeigt, der zweifelt, fühlt, reagiert, begrenzt ist  und gerade deshalb tragfähige Entscheidungen trifft. Der Möglichkeitsraum öffnet sich entlang sieben Verdichtungen, sieben Selbstbeschreibungen, sieben Bewegungen hin zu einem ökonomischen Subjekt, das sich erinnert.



Der erste Schritt zeigt: Der Mensch ist rational und gerechtigkeitssensibel. Er spürt den Unterschied zwischen Preis und Wert, zwischen Tausch und Würde. Entscheidungen folgen moralischem Empfinden. TuskNet nimmt diesen Impuls ernst und strukturiert digitale Märkte so, dass Gerechtigkeit als Ressource sichtbar wird. Bedürfnisorientierung, Fairnessindikatoren, neue Verteilmechanismen  das System lernt vom Gefühl.



Der zweite Schritt führt in die Entscheidung unter Unsicherheit. Der Mensch trifft Wahlentscheidungen aus „gut genug“ auch wenn Informationen fehlen. Satisficing ersetzt Optimierung, Verlustangst wirkt stärker als Gewinnfreude. TuskNet erkennt: Menschen brauchen  klare Pfade, mehr als endlose Optionen. Eine Plattform, die Entscheidungen fordert, stützt und begleitet. Die anerkennt: Schwäche braucht einen Raum mit Grenzen  sie ist der Ort, an dem Verantwortung beginnt.



Der dritte Schritt bringt das Geben ins Spiel. Menschen handeln für sich und sie geben, auch ohne Gegenseitigkeit. Sie entscheiden sich für Fairness  selbst wenn es ihnen etwas kostet. Und sie reagieren tief auf Rahmungen. Die Art, wie eine Frage gestellt wird, wie ein Angebot klingt  das macht einen Unterschied. TuskNet integriert diese soziale Intelligenz: Ethikfilter, Sprachreflexion, Einladungen zur Gerechtigkeit. Plattform wird Verkaufsraum  und Ort geteilter Fairness.



Der vierte Schritt konfrontiert die Idee des freien Willens mit der sozialen Prägung. Ich bin mehr als einfach „ich“. Ich bin und geworden  durch Studium, durch Rollenerwartungen, durch Normalität und noch viel mehr. Performativität heißt: Ich werde, was ich lerne zu glauben. Der Homo Oeconomicus ist ein Effekt. TuskNet antwortet darauf, indem es den Raum verändert und den Menschen so lässt, wie er ist. Das System darf lernen  damit du so bleiben kannst, wie du bist.



Der fünfte Schritt nimmt die Ungewissheit auf. Rationalität endet dort, wo Zukunft beginnt. Und Zukunft ist offen. Der Mensch ist eingebettet  in Traditionen, Normen, Netzwerke. Er wählt aus Gewohntem heraus. Diese Einsicht befreit  denn wenn ich erkenne, was mich geprägt hat, kann ich anders wählen. TuskNet baut Räume mit Freiraum statt Performancedruck, mit Orientierung statt algorithmischer Bevormundung, mit echter Beziehung statt künstlicher Interessenvermutung. Vertrauen ersetzt Steuerung. Resonanz ersetzt Tracking.



Der sechste Schritt führt zur Frage nach dem Sinn. Wer bin ich, wenn niemand hinsieht? Bin ich käuflich? Oder bin ich nur in ein System geraten, das meine Reaktionen vorausberechnet? Menschen spenden weniger Blut, wenn Geld im Spiel ist, weil das System ihr Verhalten verändert.  TuskNet antwortet: Sinn wirkt durch eigene Kraft  Resonanz macht ihn erfahrbar. Ein Raum, in dem alle Beiträge wertschätzend gehalten werden. Ein Raum, in dem Altruismus aus sich selbst heraus möglich wird.



Der siebte Schritt ist der Blick aufs Ganze. Ich dachte, ich hätte mich entschieden  aber das System entschied. Identität wird performativ erzeugt. Moral ist variabel  sie schwankt mit dem Kontext. Doch das ist Gestaltungspotenzial. Wer weiß, dass er geformt wurde, kann gestalten, was er weitergeben will. TuskNet wird zu einem Möglichkeitsraum, in dem du dich verorten kannst  und dich fragen darfst: Wer willst du werden?



Diese sieben Verdichtungen machen deutlich: Das Mikro ist der Ursprung. Dort, wo Gefühl entsteht. Wo Entscheidung spürbar wird. Wo Prägung zu Form gerinnt.In dieser Vorlesung wird der homo oeconomicus erlebt und durchdrungen. Er wird gesehen als das, was er ist: ein Modell. Und daneben steht der Mensch: relational, verletzlich, gerechtigkeitsfähig, unsicher, lernend, gebend, haltend. Und TuskNet sagt: Wir bauen ein System, das dich hält.


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